Datum   Ort Reise von bis Erlebnisse Sonstiges
01.08.2016   Köln Köln nach Freiburg

Da die Strecke entlang am Rhein bekannt ist, geht es erst einmal mit dem Zug bis nach Freiburg. Die Fahrt im EC7 daurt ca. 4 Std.

Das soll für den ersten Tag auch das Ziel sein und es wird sich die Stadt angeschaut.

Lars wird mich bis Genf begleiten und von dort, geht es für mich alleine weiter.

 
02.08.2016   Freiburg  Basel  Camping in Lörrach, Dreiländereck. Das schwere Gepäck macht s Radfahren anstrengend. Am Abend hat s stark geregnet.  77km
03.08.2016   Basel Biel  Wieder Sonnenwetter heute, Camping in Meinisberg. Heute hatten wir eine härtere Tour mit 900Hm zu bewältigen. Die beiden älteren Pächter waren nett und das eiskalte Bier auch.  93km
04.08.2016   Biel Lausanne  Die Räder rollten gut heute, wir sind auf einem Campingplatz ca. 25km vor Lausanne geblieben. Am Abend hatte es wieder stark geregnet.  103km
05.08.2016   Lausanne Genf  Wetter heute unbeständig,immer wieder mal ein Schauer bei 17 Grad C. Langer Anstieg und von oben ein toller Ausblick auf den Genfer See. Die Anschließende Fahrt entlang des Sees ist langweilig, man kommt einfach nicht zum Wasser runter und fährt entlang stark befahrener Straße.  85 km
06.08.2016   Genf Seyssel  Gegen 09:30 Uhr haben wir unsere Zelte abgebrochen und Lars ist zur Bahn gefahren. Ab nun war ich alleine unterwegs. Bei tollen Wetter ging es also dem Rhoneradweg folgend weiter.  67 km
07.08.2016    Seyssel  Bregnier  Super beschildeter RW entlang der Rhone, beeindruckende Umgebung, die bis 1000m hohen Jurafelsen, Rhone-Alpen - wow. Heute hatte ich kein Glück mit einem Campingplatz, aber wenigstens ein kleiner grüner Streifen an einem Wohnwagenplatz. Die ältere Pächterin hatte mir auch noch den kleinen Laden aufgeschlossen und ich konnte ein zu essen einkaufen.  107 km
08.08.2016    Bregnier Beausejour  Heute wurde es mal langsam warm, bei 36 Grad C. In Morastel hab ich die Route verloren und bin dann mit Navi ca.35km querfeld ein gefahren um den RW bei Lagnieu wieder zu finden. Der gefundene Campingplatz bei La Balme los Grottes war total angenehm. Die Franzosen hatten Boule gespielt und ich hatte mich mit Rolf aus Holland unterhalten.  67km
09.08.2016    Beausejour, La Balme  Condrieu Gegen 09:30 Uhr ging s weiter, vorbei an wundervollen kleinen Orten, die Beschilderung ist gut, die Wege teilweise unbefestigt und steinig. Bei Monestral hab ich wieder den Weg verloren und bin nach Navi gefahren. Es ging nach Lyon rein, viel Verkehr und schwer zu befahren. Einen Rhoneradweg gibt es nicht wirklich, zum Navigieren hatte ich einen Wikibericht gefolgt, welcher wirklich gut war, dann nach einer Weile hinter Lyon fängt die Beschilderung wieder an. Campingplätze gab s keine und so bin ich dann nochmal 20km weiter gefahren, vorbei an Vienne.  110 km
10.08.2016   Condrieu Touland Zum ersten Mal spüre ich den Mistral, zum Glück im Rücken:-) Mein Ziel heute ist es Valence zu erreichen, ca.78 km Entfernung. Es sollte einer der schönsten Strecken heute werden, Landschaft, Orte, Brücken und toller Rhone-RW. Einen Zeltplatz hatte ich in Valence nicht gefunden, dafür aber ca. 10km weiter. Hier gesellte sich wenig später noch ein Schweizer dazu und es war ein netter Abend. Witzig war auch rotes Bier, welches hier getrunken wird. 90 Km
11.08.2016   Touland Chateuneuf du Rhone  Viele HM in der Ardeche, es gibt 2 Wege entlang des RW und ich hatte den durch die Ardeche genommen,- puh. Der Mistral blies wieder beständig. Besonders schön ist das kl. Städtchen Rochemaure und sehr beeindruckend ist auch anschließend die Fahrt über die Hängeseilbrücke.Ein befahren war aber nicht möglich, da der Mistral wirklich sehr stark von der Seite reinblies. Da ich heute mal eine kl. Tour gefahren bin, hatte ich nach dem Zeltaufbau Zeit zur Burg zu wandern. Toller Ausblick auf das Rhonetal. Hab Filippe aus Lyon am Campingplatz kennen gelernt, er war einfach mal mit einem einfachen Rad losgefahren um die Schönheiten seines Landes zu entdecken. 66 km
 12.08.2016    C. du Rhone  Avignon  Heute bin ich um 09:30 Uhr gestartet, hatte mich von Filippe verabschiedet, er wollte heute bis nach C. du Pape fahren. Der RW 17 hört bei Pont St. Esprit auf, von da an immer der Nase lang, über Orange. Gerade nach St-Georges kommen stark befahrene Landstraßen, schier unendlich lang, sehr heiß und absolut kein Schatten. Schlimm sind immer wieder die LKWs, welche einen quasi ansaugen, so dicht rasen die vorbei. Bei Cadolet fand ich keinen Weg an der Rhone und bin ins Landesinnere rein, über Roquemaure Sauveterre dann wieder an die Rhone und bis Avignon. Hier hatte ich dann direkt an der Rhone mein Zelt aufgeschlagen und bin 2 Tage geblieben.  90 km
 13.08.2016    Avignon    Es war eine sehr warme Nacht im Zelt, zum Glück konnte ich heute mal liegen bleiben. Hab die Stadt mit dem Rad erkundet, mal ohne Gepäck, wie angenehm. Auf die halbe Brücke wollte ich jetzt nicht, kostet auch was, so reichte die Fahrt drunter her und einmal anfassen :-) Hatte lange in einem Cafe gesessen und überlegt, wie es nun weiter gehen sollte, dass Ziel Mittelmeer war ja nun nicht mehr weit entfernt. Ein bisschen anstrengend fand ich den Gedanken daran, auch alles wieder zurück radeln zu müssen. Warum gibt es in Deutschland eigentlich keinen Radrücktransport,- die Holländer, die ich kennen gelernt hatte, haben sowas.  
 14.08.2016    Avignon  Saintes-Marles-de-la-Mer  Heute ging es zuerst mal nach Arles und nach studieren der Karten, von dort aus weiter bis zum Mittelmeer. Der Weg bis Arles ist sehr schön, teilweise sogar mal ohne Autos. Danach aber wird es anstrengend, erst einmal 20km über überhitzte Landstraßen, ohne irgend eine Menschenseele um dann plötzlich total ins Gegenteil zu wechseln. Alle wollen zum Meer, mit dem Auto natürlich. Dem Navi war s auch zu heiß geworden und ist komplett stehen geblieben..toll bei der Suche nach einem Campingplatz. Auf dem Platz, groß wie eine Stadt, war eine unglaubliche Hektik und krach, das ich nur wieder hier weg wollte.  95 km
 15.08.2016    Santes-Marles-de-la-Mer  Arles  Nach einer schlaflosen Nacht, bin ich gemütlich gegen 10 Uhr aufgebrochen. Das Meer wollte ich nicht mehr sehen, Sardinenliegen. Ich wollte ins ca. 65 km weiter entfernte Montepelier fahren, nach guten 35 km sah ich dann einen schönen Weg am Kanal entlang und bin diesen gefolgt. Es ging nach St. Gilles und in Richtung Arles zurück. Nach der gestrigen Krise, der extremen Hitze, die Entscheidung den Rückweg anzutreten. Mit dieser fühlte ich mich wieder gut und somit war s richtig.

Erstaunlich finde ich immer wieder den Bedarf an Trinkjoghurt, wenn s heiß ist.

Auf dem Campingplatz in Arles hatte ich ein Päarchen wieder getroffen, welche mit mir in Avignon waren, sie wollten morgen mit dem Zug zurück nach Genf.
 80 Km
 16.08.2016    Arles  Bourg Saint Andeol  Den Rückweg nach Avignon hatte ich bewusst anders gewählt, mit dem Navi immer nur kurze Distanzen und über Feldwege ohne Autos. Es hatte geregnet und nach den 40 Grad Temperaturen der letzten Tage, war s mit 24 Grad soo angenehm. In Avignon hatte ich dann eine Pause gemacht. Hier sprach mich die deutsche Ines an, welche auch mit dem Rad unterwegs war,- zum Glück in die andere Richtung..hahhaha, die war echt durchgeknallt, aber lustig.  118 km
 17.08.2016    Bourg Saint Andeol  La Roche de Glun

 Bin gegen 10 Uhr los, diesmal waren viele Tourer unterwegs, also in die andere Richtung. Nach ca. 10 km, quatschte mich von hinten kommend ein weiterer Tourer in deutsch an, der Marc aus Stuttgart. Wir hatten uns geich gut verstanden und sind den Tag dann zusammen gefahren. Er war auf dem Rückweg und hatte nur noch 3 Tage Zeit um mit dem Rad bis nach Hause zu kommen. Am Abend ist Marc dann auch noch weitere 70 km gefahren..man gewöhnt sich daran :-)

Der Campingplatz war nicht mehr bewirtschaftet, aber es floß noch Wasser und es waren noch ein Päarchen und eine Bayerin mit dem Rad dort. Die Bayerin erzählte mir, vom Isere RW zu kommen und wie schön es dort sei, nun das war auch mein Ziel, dort entlang zu fahren in Richtung Grenoble.

 103 km
 18.08.2016    La Roche Glun  Tullins

 Camping Les Catalpas - nicht mehr bewirtschaftet und direkt an einem Rugbyplatz gelegen, wo es Wasser gab.

Heute ging es mal vor 9 Uhr los zum RW 63 Isere. Wirklich die schönste Tour bisher, der Weg ist einfach super. Keine Autos, tolle Natur und kleinere Orte. Man fährt immer in ca. 150 Metern über der Isere entlang der Walnussplantagen und genießt den tollen Ausblick auf die Rhonealpen und das Flußtal.

Geduscht hab ich mit der Flasche Wasser, schade, wollte mal wieder richtig unter die warme Dusche, egal ging auch so.

 101 km
 19.08.2016    Tullins  Seyssel  Abfahrt heute um 8 Uhr, mit enorm vielen, teilwese sehr steilen Anstiegen. War mir ja auch vorher klar, denn ich mußte über die Rhonealpen, aber damit hatte ich so nun auch nicht gerechnet. Nach dieser Tour war ich am Abend in Seyssel wirklich erschöpft und recht froh bereits vor neun im Zelt zu liegen.  100 km
 20.08.2016    Seyssel  Genf -> Freiburg  Am Morgen hatte ich das Zelt im Regen einpacken müssen und dieser hörte auch bis Genf nicht mehr auf, so das ich mich dort entschied, nicht zu bleiben und gleich mit dem Zug bis Freiburg weiter zu fahren.  65 km
 21.08.2016    Freiburg  Germsheim (Fr)  Die bisher längste Tour, bei tollen Wetter. Von Freiburg aus ging es nach Breisgau am Rhein, gleich auf den Damm Rheinkilometer 230. Dort ging es dann 30 km lang..gähn, wie langweilig dort. Plötzlich endet der Weg mit einem Staudamm und Büdchen, ab dort kann man auf der französischen Seite weiter fahren, oder so wie ich, sich auf der deutschen, im Kanalsystem verirren. Bei Rust wird es dann echt mies, die Radwegbeschilderung ist sch...! Lustig war in einem kleineren Ort ein Traktorentreffen, alle säumten die Straße und ich mußte dort mitten durch..einige hatten geklatscht, hahaha.  136 km
 22.08.2016    Germsheim  Speyer    118 km
 23.08.2016    Speyer  Mainz    125 km
 24.08.2016    Mainz  Koblenz    104 km
 24.08.2016    Koblenz  Köln  Mit der Bahn wieder nach Hause.  
           2.100 Radkilometer.